Eröffnung des Christian-Doppler Labors für Client-Centric Cloud Computing (CDCC) im Softwarepark Hagenberg


Die erfolgreiche Kooperation zwischen Unternehmen und Forschung ist wichtiger denn je. Durch das neue CD-Labor für Client-Centric Cloud Computing wird der Standort Hagenberg weiter aufgewertet. Die Trägerorganisation des CDCC ist die Johannes Kepler Universität Linz, die nun sieben CD-Labors betreibt.

Standort Hagenberg
Der Standort des neuen CD-Labors ist der Softwarepark Hagenberg. „Durch das Zusammenspiel der Forschungs-, Lehr- und Wirtschaftseinheiten im Softwarepark Hagenberg war es möglich, die Gründungsidee für das neue Labor in kürzester Zeit (8 Monate) in die Tat umzusetzen: Die JKU Institute RISC (Research Institute for Symbolic Computation) und FAW (Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) sowie das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und die FH Oberösterreich haben sich mit den mit Hagenberg intensiv verbundenen Firmen Quanmax AG, SecureGUARD GmbH und CloudGUARD GmbH verbunden, um einen Antrag zur Gründung des “Christian-Doppler-Labors für Client-Centric Cloud Computing” bei der Christian-Doppler Forschungsgesellschaft einzureichen“, berichtet Dr. Bruno Buchberger, Leiter und Gründer des Softwareparks. Univ. Prof. Dr. Roland Wagner ist der Leiter des Instituts für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) an dem das CD-Labor organisatorisch angesiedelt ist. „Die Laufzeit Labors endet 2018. Pro Jahr stehen 260.000 Euro zur Verfügung“, berichtet Dr. Wagner.

v.l.n.r. Prof. Klaus-Dieter Schewe (CDCC), MR Dr. Ulrike Unterer (CDG/BMWFJ), Prof. Bruno Buchberger (Softwarepark Hagenberg), Forschungslandesrätin Mag.a Doris Hummer (Land OÖ), DI Hannes Niederhauser (Quanmax AG), Vizerektorin Prof. Gabriele Kotsis (JKU), Prof. Roland Wagner (FAW) Bildquelle: Land OÖ/Dedl

v.l.n.r. Prof. Klaus-Dieter Schewe (CDCC), MR Dr. Ulrike Unterer (CDG/BMWFJ), Prof. Bruno Buchberger (Softwarepark Hagenberg), Forschungslandesrätin Mag.a Doris Hummer (Land OÖ), DI Hannes Niederhauser (Quanmax AG), Vizerektorin Prof. Gabriele Kotsis (JKU), Prof. Roland Wagner (FAW)
Bildquelle: Land OÖ/Dedl


Christian-Doppler-Laboratorien und die JKU
Die Christian-Doppler-Laboratorien sind ein bewährtes Standbein der Verbindung universitärer Forschung mit der wirtschaftlichen Anwendung, die gemeinsam mit Wirtschaftspartnern das universitäre Wissenspotenzial für industrielle Innovationen und die Lösung industrieller Problemstellung nutzen und damit wieder neue Impulse für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung geben. „Mit ihren erfolgreichen Kooperationen ist die JKU am Puls der Zeit und reagiert konkret und schnell auf Anforderungen der Industrie“, sagt Dr. Gabriele Kotsis, Vizerektorin für Forschung an der JKU.

Erfolgsgeschichte der Christian-Doppler Forschungsgesellschaft
Der Erfolg der CDG, der sich in der Vielzahl renommierter Unternehmenspartner und der stetig steigenden Anzahl an CD-Labors zeigt, basiert auf drei Säulen: Die erste Säule ist die Bottom-up Orientierung, denn das Forschungsprogramm eines CD-Labors wird ausgehend von einer unternehmerischen Fragestellung von den Industriepartnern und der Laborleitung gemeinsam konzipiert. Die zweite Säule ist die direkte Einbindung der Stakeholder, denn in der CDG sind Unternehmen und wissenschaftliche Partner nicht bloß Förderungsnehmer, sondern sie gestalten die CDG aktiv mit. Die dritte Säule ist ihre Flexibilität und Offenheit für innovative Weiterentwicklungen des Modells, wenn ein entsprechender Bedarf auf Seiten der Wirtschaft oder Wissenschaft besteht. „Unterm Strich ist das Fördermodell der Dopplerlabors eines der unkompliziertesten und effektivsten im österreichischen Förderportfolio“, erklärt MR Dr. Ulrike Unterer, die 2. Vize-Präsidentin der Christian-Doppler-Forschungsgesellschaft.

Forschung wirkt
Unser Bundesland zählt zur Oberliga der IKT Forschung in Oberösterreich“, betont Landesrätin Mag. Doris Hummer den erfolgreichen Ausbau des Stärkefeldes Informations- und Kommunikationstechnologie. Eine Studie des IWI-Institutes belegt, dass 1 Mio. Euro an Förderungen 9 Mio. Euro an Wertschöpfung bringen und 132 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. „Damit bestätigt sich, dass die Förderung von anwendungsorientierten Forschungsprojekte die notwendige Hebelwirkung hat, um Unternehmen zu mehr Innovationsaktivität und zu weiteren Zukunftsinvestitionen anzuregen“, so die Landesrätin.

Die Forschungsaufgabe des CDCC
Das Christian-Doppler-Labor für Client-Centric Cloud Computing (CDCC) erforscht, wie es potentiellen Nutzern von Cloud Computing-Angeboten, eben den Clients, ermöglicht wird, diese gewinnbringend und flexibel zu nutzen, ohne dabei Sicherheit und Datenschutz zu kompromittieren oder die Kontrolle über die eigenen Anwendungen zu verlieren. „Wir sehen es daher als Aufgabe des CDCC, alles Mögliche zu tun, um Transparenz für die Nutzer schaffen, also Wissen darüber zu schaffen, was Cloud Computing tatsächlich kostet, und zwar in dem Sinne, dass für die Nutzer klar ist, welche Maßnahmen zu treffen sind, um Sicherheit, Kontrolle, Datenschutz, Rechte und Pflichten, etc. zu garantieren, und welche Auswirkungen dies auf die Softwarearchitektur, Performanz und letztlich auf die Kosten hat“, berichtet der Laborleiter des CDCC, Dr. Klaus-Dieter Schewe.

Wachsender Markt für Cloud Computing
Beim Cloud Computing wird ein Teil der Informationstechnologie auf der Nutzerseite nicht mehr selbst betrieben oder örtlich bereitgestellt, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet. Der dahinter stehende Markt befindet sich heute erst im Anfangsstadium, Marktforscher prognostizieren für die nächsten Jahre hohe zweistellige Wachstumsraten. Die Unternehmenspartner des neuen CD-Labors setzen schon jetzt auf Cloud Computing. „Wir beteiligen uns am CD-Labor weil wir von der Verfügbarkeit von bestens ausgebildeten und führenden Spezialisten profitieren werden. Die Forschungsergebnisse bilden die Basis für neue, innovative Produkte“, erklärt DI Hannes Niederhauser, Aufsichtsratsvorsitzender der Quanmax AG.

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zeigte sich sehr erfreut …

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und seine Gattin zeigten sich sehr erfreut über das soziale Engagement der FAW Solutions GmbH.


» weiterlesen ...

Festakt 20 Jahre Integriert Studieren

Verleihung des silbernen Ehrenkreuzes des Landes Oberösterreich an Univ. Prof. Dr. Roland Wagner


» weiterlesen ...

Softwarepark Hagenberg – ein aufstrebendes Zentrum für Cloud Computing

“Die Zukunft liegt in der Cloud” – gemeinsame Veranstaltung von Softwarepark Hagenberg und IBM


» weiterlesen ...

Start des Christian-Doppler-Labors für Client-Centric Cloud Computing

Durch das neue CD-Labor für Client-Centric Cloud Computing wird der Standort Hagenberg weiter aufgewertet.


» weiterlesen ...

Buchneuerscheinung: Hagenberg Research

“Hagenberg Research” im Springer Verlag erschienen.


» weiterlesen ...

DEXA – Die FAW als Mitveranstalter und Sponsor holte bedeutende Wissenschafter nach Linz/OÖ……

Rund 600 Forscher aus mehr als 50 Nationen referierten und diskutierten über aktuelle Themen der Datenbank- und Expertensystemanwendungen.


» weiterlesen ...